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Westerholter Schlachtruf bringt den Saal zum Beben
Die Karnevalssitzung der KF hat ihre ganz eigenen Regeln
WESTERHOLT. Da tanzen Clown und Krankenschwester, da schun- kelt der Pirat mit dem Engelchen: Beim Karneval der Wester-
holter Kolpingsfamilie ist die Stimmung auf dem Höhepunkt. Kein Wunder: Mit lustigen Sketchen war den Närrinnen und Narren ordentlich eingeheizt wordern.
Übrigens herrschen in Westerholt eigene Karnevals-Regeln. Statt Helau oder Alaaf donnert nach jedem gelungenen Gag ein
dreifaches “Wester- holt -holt -holt” durch den Saal und die Laolawelle schwappt von vorne durch die Tischreihen bis nach hinten, bevor sie wieder zum Ausgangs- punkt zurückrollt. Die Rakete dagegen funktioniert
genauso wie in Köln oder Düsseldorf. Und es mussten so einige Raketen und Laola-Wellen gestartet werden. Auch der Westerholter Schlachtruf brachte die Wände ungezählte Male zum Wackeln. Denn das Programm kam bestens
an bei den zum Feiern aufgelegten Jecken. Es reichte von der bereits legendären Familie Palleck - diesmal im Schrebergarten über eine Dschungelcamp-Persiflage bis hin zu einem Hitmix mit den besten Liedern der Neuen
Deutschen Welle. Auch ein hocherotischer Männer- strip mit sexy Unterwäsche - jedoch ohne nackte Haut - und die Kostümprämierung durften nicht fehlen. Nach dem Programm bildete sich spontan eine Polonäse und es
wurde getanzt bis die Socken qualmten. Übrigens veranstaltet die Kolpingsfamilie wegen des großen Interesses stets zwei Sitzungen. Und darauf ist man besonders stolz: Das ganze Programm wird ehrenamtlich auf die
Beine gestellt, ohne “eingekaufte” Profis. Das gilt auch für die “Kolpinghouseband”.
Text: Matthias Waschk.
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